Stiftungsrat

 

Mitglieder Funktion Wohnort
Jean-Luc Rioult Präsident Zürich
Daniel Frei Vizepräsident Zürich
Balz Christen Finanzen Zürich
Peter Gerber Bauliches Zürich
Manuela B. Vock Protokoll / Beisitzerin Zürich

VACANT

Delegierte der Stadt Zürich Zürich
Anna Busch Kommunikation Zürich

Geschäftsführung

Iwona Frei-Sala Geschäftsführerin Zürich
Revisionsstelle
Buchhaltungsservice AG
J.Wälti
Revisionsstelle Zofingen

 

Die Stiftung
Auf Initiative des Arztes Dr.med. Gerhard Locher errichtete die Kirchgemeinde Zürich-Oberstrass 1973 eine Stiftung zur Beschaffung von günstigem Wohnraum für Betagte. Dank zwei Legaten, einer grosszügigen Spende der Genossenschaft Tanne, einem substanziellen Darlehen der Stadt Zürich sowie vielen Spenden und zinslosen Darlehen aus der Bevölkerung, konnte die Stiftung bald zwei Liegenschaften, an der Hadlaubstrasse 83 und an der Goldauserstrasse 14, erwerben.
Mit dem Architekten Walter Schindler baute die Stiftung die heutige Alterssiedlung. Die Grundsteinlegung fand am 28.10.1978 und die Einweihung am 7.9.1980 statt. Als „Gründer“ der Stiftung können, neben Dr.med. G. Locher, genannt werden: Dr. Samuel Wyder, Präsident der Baukommission; Alwin Künzler, Präsident der Kirchenpflege Zürich-Oberstrass; Prof. A. Süsstrunk, Genossenschaft Tanne; Pfr. Hans Gutknecht; Gertrud Gastpar, Aktuarin, und weitere Mitglieder der damaligen Kirchenpflege.

Ziele der Stiftung
Beschaffung und Betrieb von Heimstätten auf gemeinnütziger Grundlage und in reformiertem Geiste für Betagte, vor allem im Quartier Zürich-Oberstrass.
Zu diesem Zweck kann die Stiftung geeignete Unterkünfte bauen, erwerben, umbauen, mieten, sich an Altersheimen oder Siedlungen anderer Trägerschaften im Quartier beteiligen usw.
 


Geschichte des Namens "Hadlaub"


aus der Manessebibliothek

Johannes Hadlaub (['had-], auch Hadloub; * Ende des 13. Jahrhunderts in Zürich, † um 1340) war ein Minnesänger bürgerlicher Herkunft. Er war mit den Manesses und der Fürstäbtissin Elisabeth von Wetzikon bekannt, es ist von ihm eine preisende Beschreibung der in der Manessischen Liederhandschrift gesammelten Lyrik erhalten. Man vermutet, dass er eine wichtige Rolle bei der Anlage der Sammlung gespielt hat. Von ihm sind 53 Minnelieder überliefert, daneben hat er auch Ernte- und Herbstlieder und Leichs geschrieben. Gottfried Keller hat ihm in der Novelle "Hadlaub" in den Züricher Novellen von 1878 ein Denkmal gesetzt. 1885 errichtete ihm die Stadt Zürich ein Standbild.